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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Hühnersuppe für die Seele

Mit Hühnersuppe wird alles besser (naja, außer für das Huhn ; )), das wissen die meisten von uns vermutlich zumindest noch aus unserer Kindheit. Eins meiner Lieblingsbücher war tatsächlich „Hühnersuppe mit Reis“ von Maurice Sendak. Heiße Hühnersuppe ist die wichtigste nicht so geheime Geheimwaffe gegen Erkältung, Magenschmerzen und Liebeskummer. Vermutlich wirkt sie gleich zweimal so gut, wenn man beim Kochen die Glühwein-Saison eröffnet. Aber dazu später mehr.

Am Anfang war das Huhn, das Michael für € 1,69 erworben hat (bei Netto City übrigens). Im Folgenden hat er sein Rezept für Hühnersuppe aufgeschrieben. Die Suppe reicht für 6 bis 8 Portionen, und die Zutaten haben insgesamt ca. € 5,- gekostet.

·        Man braucht 1 Knolle Sellerie, 3 große Möhren, 1 Stange Lauch, 1 Zitrone, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Nudeln oder Reis und – natürlich - 1 Suppenhuhn. Mit diesen leckeren Zutaten kommt die Suppe komplett ohne Maggi, Suppenbrühe oder anderen Zusätze aus – sie ist also auch gesund! Überhaupt kann man die Vitamine in der frischen Suppe regelrecht schmecken! : )

·         2 Zwiebeln mit der Schale quer halbieren und in einem großen Topf in etwas Öl auf den Schnittflächen dunkelbraun anbraten

·         3 große Möhren schälen und quer halbieren

·         1 Stange Porree dritteln

·         die Sellerieknolle  schälen und achteln

·         1 Zitrone in Scheiben schneiden

·         vom Ingwer 3-4 Scheiben abschneiden

·         2 Knoblauchzehen schälen

·         das Suppenhuhn waschen

·         Möhren, Porree, 1/2 des Selleries, Zitrone, Ingwer, Knoblauch und das Huhn in den Topf geben und mit kaltem (!) Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist

·         2 EL Salz, reichlich Pfefferkörner, 1 TL Zucker, 4 Nelken, 1 Prise Zimt, 1 Lorbeerblatt, 4 Pimentkörner und 5 Wachholderbeeren dazugeben und alles zusammen einmal aufkochen (wer nicht alles im Hause hat nimmt nur was da ist und Salz, Zucker und Pfeffer)

·         Deckel drauf und auf kleinster Stufe 2 Stunden köcheln lassen. Danach durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf gießen

·         das Gemüse braucht man zwar nicht mehr für die Suppe, kann es aber vielleicht anders noch verwerten

·         das Huhn tranchieren und das weiße Fleisch klein schneiden und in die Suppe geben

·         2 Möhren und den restlichen Sellerie klein würfeln und zur Suppe geben

·         alles aufkochen und Nudeln oder Reis je nach Garzeit in der Suppe mitkochen!

Für mehr Schwung bei der Arbeit und mehr Gemütlichkeit bei der Verkostung, hat Michael für sich und den Besuch den mitgebrachten Rotwein mit Zucker, Glühfix Gewürzmischung und den restlichen Zitronenscheiben in Glühwein verwandelt. Und um noch einmal auf die Geheimwaffe zurückzukommen – mit Suppe und Glühwein stärkt man laut Michael eben wirklich nicht nur die Abwehrkräfte, sondern auch das Gemüt: „Also genau das Richtige, um die letzten Tage des Hartz IV Projekts gesund und munter durchzustehen.“

NH

Montag, 22. Oktober 2012

Das Hartz IV Kochstudio - Halloween Edition


Also, Zuckerpudel hat mir jetzt schon angeboten, mir mit Kuchen-Care-Paketen unter die Arme zu greifen. Und ich war so ___ nah dran, das Angebot anzunehmen. Erstens macht sie tolle Kuchen und Kekse, und zweitens habe ich bis zum Ende des Oktobers nur noch € 4,21 für Lebensmittel übrig. Vom Gesamtbudget sind es noch € 33,57. Ich habe allerdings noch Vorräte, so dass ich die Kurve in den kommenden 9 Tagen doch noch kriegen könnte. Michael hatte am Freitag übrigens noch € 3,48 für Lebensmittel, aber dafür noch € 116,88 vom Gesamtbudget. Eben hatte er nur noch ca. € 25,- vom Gesamtbudget, aber nach dem Wochenende auch mehr zu erzählen, als ich.

Letzte Woche hatte er noch berichtet, dass er im Zuge unseres Experiments möglicherweise auch ein wenig abgenommen hat. Und dass er tatsächlich in den letzten Tagen regelmäßig hungrig war. Außerdem geht es ihm wie mir, was das Resteessen angeht: Wenn im Single-Haushalt mehrere Tage hintereinander immer wieder das selbe Essen aufgewärmt auf den Tisch kommt, kann man es irgendwann nicht mehr sehen und isst am Ende auch noch davon weniger, als da ist. Bei mir gab es heute zum vierten Mal seit letztem Dienstag Rosenkohl mit Kartoffeln (wenn ich da Michaels Rezept für Rosenkohl* schon gehabt hätte, wäre das sicher spannender gewesen, aber ich freue mich ja über jedes Gemüse). Während mir nun in meinem Umfeld regelmäßig nahegelegt wird, diese "Hartz IV Geschichte" doch ruhig noch ein wenig länger zu betreiben, wenn man "damit so schön abnehmen kann", ist es für Michael eigentlich nicht erstrebenswert, Gewicht zu verlieren, und ich fand erst, Experiment hin oder her, er sollte lieber wieder anfangen, normal zu essen. Aber er hat gesagt, ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Und nun ist es ja auch nicht mehr lang, und wir planen schon das Festessen, wenn das Projekt beendet ist. 

Was ich jedoch, angeregt durch Kommentare von Leserinnen, auf jeden Fall noch einmal ausprobieren werde, ist „Urban Foraging“ – ich habe mir vorgenommen, mal nachsehen, wie es im Container unseres örtlichen Supermarktes mit abgelaufenen, aber eigentlich noch guten und essbaren Lebensmitteln aussieht. Ich habe schon in den Kommentaren gesagt, dass es da für mich eine nicht zu vernachlässigende Hemmschwelle gibt, und darum denke ich mir, ich werde es nicht gar so abenteuerlich gestalten und im Schutze der Nacht losziehen, sondern werde schlicht und ergreifend vorher eine offizielle Erlaubnis einholen. Und dann erzähle ich euch, was der Filialleiter für ein Gesicht gemacht hat ; ).

*
Rosenkohl in einzelne Blätter zerpflücken, die kleinen Kohlblätter in Salzwasser 30 Sekunden blanchieren, abschrecken und in einer Pfanne mit brauner Butter und Muskat schwenken. Hierzu passen normales Kartoffelpüree und Spiegelei

Weil Suppen vergleichsweise preiswert und nahrhaft sind, und wir uns natürlich außerdem im Monat des Kürbisses befinden, hat Michael mir verraten, wie er seine Kürbissuppe macht. Und er hat gleich noch ein paar weitere Ideen für eine bessere Grundsicherungs-Küche beigesteuert.

Rezept für Kürbissamtsuppe:

1 Zwiebel würfeln und in Olivenöl anbraten
1 Hokaidokürbis mit Schale würfeln und mitbraten
2 Kartoffeln schälen, würfeln und auch braten
1 Knolle Ingwer geschält und gerieben dazugeben
1 - 2 EL Currypulver mitdünsten
2 Liter Gemüsebrühe auffüllen
15 min kochen bis das Gemüse weich ist, dann pürieren und durch ein feines Sieb passieren
1 Becher Sahne und 1 Schuss Weißwein dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Garnieren mit gerösteten Kürbiskernen und Schmand


Möhren sind ja eine ganz gute Möglichkeit, für relativ wenig Geld an Vitamine zu kommen. Michael schlägt vor, sie auf folgende Weise zuzubereiten:

Möhren in feine Scheiben hobeln
1 Zwiebel fein würfeln und in Butter anschwitzen
Möhren mitdünsten
mit Salz, Pfeffer, Zucker und Rosmarinnadeln würzen
mit wenig Wasser und Sahne aufgießen und garziehen lassen - die Möhren sollten noch bissfest bleiben


Nudeln mit Käsesauce sind auch ein Klassiker aus der preiswerten Küche, aber so werden sie besonders gut:

1 Packung Gorgonzola und 1 Packung Schmelzäse in 1 Becher Sahne schmelzen - ist besonders lecker mit Gnocchi.

Oder Käsespätzle: Spätzle kochen, mit 1 Becher Schmand und 1 Packung Reibekäse mischen und im Ofen 20 Minuten backen, danach mit Röstzwiebeln bestreuen. Wenn man dazu noch einen kleinen Salat machen kann, ist das ein perfektes aber günstiges Abendessen.


NH

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Kassensturz

Und NOCH EINMAL zur Erinnerung (eigentlich kann es ja auch gar nicht oft genug gesagt werden: Alleinstehende, die von Hartz IV leben, verfügen für die Bereiche Nahrung, Bekleidung, Wohnungseinrichtung, Gesundheitspflege, Freizeit, Bildung, Unterbringung oder Restaurants sowie Sonstiges über ein Gesamtbudget von € 276,83*. Michael, mein „Sparcoach“, und ich haben im September nicht  wirklich sonderlich sparsam gelebt, aber über unsere Ausgaben in diesen Abteilungen genau Buch geführt, um einen Eindruck zu bekommen, wie groß die Einschnitte im Oktober sein müssen, um auf einen grünen Zweig zu kommen.

Als jemand, der bisher nicht genau wusste, was sie so im Laufe eines Monats ausgibt, kann ich mir da nur die Haare raufen. Meine Ausgaben für Nahrung lagen wieder bei € 274,24 (der Hartz-IV-Satz beträgt € 128,46), für Gesundheitspflege waren es € 133,41 (€ 15,55 hätten es sein dürfen) und für Freizeit/Unterhaltung € 117,42 (also ebenfalls weit entfernt von den eigentlich zugestandenen € 39,96). Es gab nur eine Kategorie, in der ich den Regelsatz nicht mit gesprengt habe: In die Einrichtung meiner Wohnung habe ich € 25,50 investiert. Also tatsächlich € 1,91 weniger, als ich mit Hartz IV gedurft hätte.
Michael, der Gewohnheitssparfuchs, hat zwar nur € 90,66 für Nahrungsmittel ausgegeben, aber so Kleingkeiten wie etwa der Besuch des Oktoberfests haben seine Rechnung für Freizeitgestaltung und Gaststättendienstleistungen auf insgesamt € 485,23 ansteigen lassen (im Oktober sind wie gesagt nur € 39,96 für Freizeit und € 7,60 für Gaststättendienstleistungen erlaubt). Die Maß Bier kostet auf der Wiesn in diesem Jahr immerhin € 9,40, ein halbes Hendl € 9,90. Und während Michael in München mit ein paar Freunden seinen Geburtstag feierte, war ich für vier Tage in London (lasst uns nicht über Hotelpreise reden), so dass wir beide den September mit einem erheblichen Defizit beendet haben.

Nun aber hat der Oktober begonnen, und damit die heiße Phase unseres Experiments, denn im Oktober dürfen die Regelsätze nicht überschritten werden. Michael hat mich zur Inspiration schon einmal mit einer Liste mit preiswerten Gerichten versorgt: Reibekuchen, Nudeln mit Spinat-Käse-Sauce, gebackene Kartoffeln mit Quark, Pfannkuchen, überbackener Toast, etc. Außerdem empfiehlt er, immer eine Grundausrüstung aus Brot, Eiern, preiswertem Käseaufschnitt, Frischkäse, Nudeln, Kartoffeln und Marmelade oder Nutella für den Heißhunger auf Süßes im Haus zu haben (bei diesen Basisprodukten können auch Großpackungen eine gute Idee sein). Beim Einkaufen selbst ist Disziplin der Schlüssel zum Erfolg: Man sollte sich nie hungrig oder ohne Einkaufsliste in den Supermarkt aufmachen, denn das geht garantiert daneben.
 
Bei meinem ersten Einkauf im Oktober habe ich mich natürlich an all das schon wieder gar nicht gehalten. Aber ich wollte einfach unbedingt MEINE Kürbissuppe machen, denn das tue ich jedes Jahr. Der Unterschied ist, dass ich sie normalerweise weitgehend an andere Leute verfüttere. Diesmal kriegt keiner was ab, und es ist meine Hoffnung, dass sie für sieben bis acht Mahlzeiten reicht. Insgesamt habe ich € 13,59 für die Zutaten ausgegeben, das wären also optimistisch gerechnet € 1,70 pro Portion. Ich weiß, Eigenlob und so…aber wo Halloween fast vor der Tür steht, behaupte ich jetzt einfach, dass der Herr Myers für diese Suppe töten würde ; ). Hier ist das Rezept:

Soupy Scream Queen Surprise

Zutaten:
1,5 kg Hokkaido Kürbis, 500 g Lauch, 6 große Kartoffeln, 3 große Möhren, ca. 300 g gelbe Zucchini, 1 rote Paprika,  1 große rote Zwiebel, 1 Becher (Soja-)Sahne, 1 Peperoni (ohne Innenleben), 1 Bund Petersilie, 6 EL Olivenöl, Gewürze (Salz, Pfeffer, Zucker, Curry, Paprika, Knoblauch), 250 ml Rotwein

Alle Zutaten würfeln (bis auf die Petersilie), nach und nach kurz andünsten (zuerst Zwiebeln und Lauch, zuletzt Möhren und Kürbis) und dann mit Wein und Wasser (je nach gewünschter Konsistenz) auffüllen, würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend ganz kurz mit einem Mixstab durchgehen (ich persönlich habe es lieber „chunky“ statt cremig), Sahne hinzufügen, abschmecken, anrichten und die gehackte Petersilie darüber streuen.

NH

Freitag, 6. April 2012

Spice Girl

Suppen sind nach wie vor großartig zum Organisieren einer Diät - wenn man denn unbedingt vorhat, eine zu machen. Und das habe ich - bis ich in eine Größe 44 passe (in eine reguläre - nicht die extrem großzügige von Ulla Popken ; )). Das sind noch 2-3 Größen. Die Kombinationsmöglichkeiten für Süppchen sind endlos, sie erleichtern das Essen von großen Mengen Gemüse, liefern viel Flüssigkeit und man kann ohne größeren Aufwand eine üppige Menge auf einmal machen und diese dann gut für die kommenden Tage aufbewahren. Man kann sie gut mitnehmen, portionieren und leicht aufwärmen. Bei einer Suppe vermisse ich außerdem das Fehlen von Fett oder Sahne am wenigsten, was nicht nur für die Diät günstig ist, sondern auch dabei hilft, sich an das Leben als Veganerin zu gewöhnen.

Mir gefällt auch die Idee von der Seele der Suppe. Die Farben sind schön, jeder Zubereitungsschritt riecht anders, aber gut, die vergleichweise gleichförmigen Handlungen des Schneidens und Schälens haben ein bisschen etwas Meditatives - und dauern bei einem großen Topf Suppe relativ lang. Das gibt einem Zeit, die Gedanken ziehen zu lassen und ich finde es aufregend, sich vorzustellen, dass auch ein paar in die Suppe wandern.

Um zu Ostern und darüber hinaus suppentechnisch gut ausgerüstet zu sein, habe ich diese vegane Kohlsuppe gemacht.

Dazu habe ich zwei Töpfe und folgende Zutaten verwendet:

7 große Kartoffeln
1 mittlerer Kohlkopf - beliebig (bei mir waren es diesmal Weißkohl)
ein paar Blätter Mangold
100 Shiitake-Pilze
2 rote Zwiebeln
1 Broccoli
2 Stangen Lauch
ca. 7 Möhren
1 gelbe Chili ohne Innenleben

Alles in Rapsöl andünsten und mit der gelben Linsensuppe (siehe unten) und ca. 500 ml Wasser auffüllen. Dann köcheln lassen, bis Möhren und Kartoffeln weich sind.

Linsensuppe zum Auffüllen:
200 g gelbe Linsen in 1.5 L Wasser weichkochen.
Außerdem habe ich hinzugegeben:
1 EL Rapsöl, 3-5 EL Gemüsebrühe, 2-3 EL Zucker, 2-3 EL Essig, 1 TL Curry, Salz, Pfeffer, 1 Schuss Soja-Kochsahne

Abschmecken nicht vergessen!

Und vielleicht noch ein Häubchen aus frischem Koriander und/oder Petersilie aufsetzen!

Und mit Essen spielt man nicht!



Aus purem Interesse, und weil ich eine Freundin habe, die auf Weight Watchers schwört (das tue ich nicht), habe ich die Punkte errechnet, die ein solcher Topf Suppe offenbar in sich hätte - ich hoffe, es stimmt, denn ich hatte nicht die Gelegenheit, sie vorher zu fragen.

Wenn man also diese Angaben zur Grundlage nimmt - 3 TL Pflanzenöl: 1P, Linsen, trocken 100g: 5.5P, mittelgroße Kartoffel 1P, Zucker 1EL 1P - kommen wir hier auf um und bei 30 Punkte. Das ist gut, oder? Ich glaube, der errechnete Tagesbedarf meiner Freundin liegt bei 25 Punkten. Das bedeutet, sie dürfte die ganze Suppe an fast nur einem Tag auslöffeln! ; )

NH

Dienstag, 15. März 2011

Shake it like a Polaroid picture!


Manchmal klappt was und man fragt man sich, warum man das nicht schon viel eher so gemacht hat. Wenn mir klar gewesen wäre, wie viel leichter es mir das Leben macht, mein Obst durch die Mangel zu drehen und dann zu trinken, wäre ich natürlich schon längst in die heimische Smoothie-Produktion eingestiegen. Und es funktioniert – wie bei jeder Diät läuft am Anfang dankenswerter Weise das überflüssige Wasser ab, so dass man sich schnell ein bisschen leichter fühlt.

Hier noch einmal die Regeln für meine Diät: Vollkornbrot ist erlaubt: 2- 3 Scheiben pro Tag. Magerquark fürs Brot ist erlaubt. Bis zu 2 EL Rapsöl sind erlaubt – für das Salatdressing. Der Rest ist Gemüse oder Obst. Gekocht wird nicht. Gesüßt wird, wenn überhaupt, sparsam und nur mit Ahornsirup oder Agavendicksaft. Kaffee (mit fettarmer Milch) gibt es nur in ABSOLUTEN NOTFÄLLEN. ; )

Das hier ist das Rezept für mein heutiges Mittagessen, frisch aus dem Mixer versteht sich:

Candybeach Smoothie Nr. 1:

SKINNY MAMBA

3 Kiwis
1/2 Birne
1/3 Banane
Saft von 1 Zitrone
2 EL Ahornsirup
4 – 5 Blätter Minze
1 Hand voll Eiswürfel

Ach ja, statt Schokolade gibt es nun ein anderes „guilty pleasure“. In den Alpen, 2300 Meter über dem Meeresspiegel, hatten die Teams der neuen Staffel von „The Biggest Loser“ (Kabel 1) offenbar 9 Wochen Zeit, um so viel wie möglich abzunehmen. Aha, Elena und Peter wogen damals zusammen 363 kg. Denkwürdigster Moment bisher war vermutlich die Einleitung des Trainers vor dem Sportprogramm: „Wenn einer kotzen muss – egal. Machen wir weg.“ Was denn?...Man kann halt nicht dauernd Kierkegaard lesen. Aber wer ist denn bitte diese fürchterliche Moderatorin? Regina Halmich? Du liebe Güte.

NH