Zerfledderte Beweise vom Grunde der Tasche: Besitzerin kämpft mit stressinduziertem Angstschweißausbruch und wünscht sich nichts mehr als ein Gewitter. ; )
Montag, 2. Juni 2008
Handtaschenreport 11
Zerfledderte Beweise vom Grunde der Tasche: Besitzerin kämpft mit stressinduziertem Angstschweißausbruch und wünscht sich nichts mehr als ein Gewitter. ; )
Donnerstag, 29. Mai 2008
Dem Schiller sein Schädel
Wie heißt es ja so schön: Wenn der Kopf nicht angeschraubt wäre……Der Schiller-Sarg (gleich neben dem Herrn Goethe) in der Fürstengruft in Weimar ist ja nun leer - seit DNA-Untersuchungen ergeben haben, dass weder der Schädel noch das Skelett, die dort gelegen hatten, echt Schiller waren. Die Knochen gehörten nicht einmal zusammen, sondern zu verschiedenen Personen. Nun hatte Schiller in der selben Gruft ja noch einen mutmaßlichen "Ersatzschädel" - dieser gehörte allerdings auch nicht ihm, sondern der ersten Hofdame von Herzogin Anna-Amalia: Louise von Göchhausen. Die kann sich nun freuen, dass zumindest ihr Kopf gefunden wurde. Und dann existierte ja noch ein dritter potentieller Schillerkopf, aber auch der ging nun zurück an seinen rechtmäßigen Besitzer - an Ernst-August von Sachsen-Weimar-Eisenach. Wer also hat Schillers Kopf geklaut? Verdächtig sind viele - unter anderem sogar der Nachbar Goethe selbst, der seinerzeit den Schädel des toten Kollegen angeblich vorübergehend in Verwahrung genommen hatte. Nun geht es dem Herrn Schiller also wie uns - er ist dieser Tage komplett kopflos. Zum Einen, weil, wie angekündigt, den Strand wieder umgebaut werden soll – und zum anderen, weil da so viele Ideen sind und so wenig Zeit. Aber seit Katja Kullmanns „Generation Ally“ wissen wir ja alle, dass DAS unser großes Problem ist – wir können uns nicht festlegen und verfallen gern dem Madonna-Syndrom der ständigen Neuerfindung. Gepaart mit scheinbar unendlichen Möglichkeiten wird das Treffen von Entscheidungen immer beunruhigender, weil man mit jeder Entscheidung lauter Türchen zustößt, hinter denen möglicherweise auch etwas Hübsches wartet, was wir dann aber verpassen. Wer sich allerdings nie festlegt, verpasst natürlich auch alles Mögliche – vor allem vermutlich den Zug, der irgendwann zwangsläufig abgefahren ist. Aber wo waren wir eigentlich – ach ja, es ist ACHTLOS, seinen Kopf zu verlieren. Und ungesund. Man frage nur Anne Boleyn, deren Enthauptung 1536 vom eigenen Ehemann Henry VIII angeordnet wurde. Zwar wurde sie aufgrund ihres Standes mit einem französischen Schwert geköpft und nicht mit einer Axt, aber das ändert nichts dran, dass sie heute kopflos im Tower of London Touristen erschreckt. Dass Frauen wegen eines Mannes den Kopf an der Garderobe abgeben, soll ja auch noch immer sehr viel öfter vorkommen, als man denken möchte. Ganz schlecht irgendwie, denn im Kopf sitzt wer wir sind. Und außerdem sind Schädel manchmal vielleicht nicht ganz dicht, aber dringend nötig zum Dichten:Auf der Suche nach ihrem Verstand
Kam die Heldin an den Strand.
Sie grub ein wenig hier und da
Und dachte dann: „Wie sonderbar –
Ich hab‘ ihn ja in der Hand!“ ; )
Was werden wir also tun, wenn die Temperaturen am Wochenende wirklich auf über 30°C steigen? Im Schatten bleiben und einen kühlen Kopf behalten. Denn der Strand ist tatsächlich überall.
Sonntag, 18. Mai 2008
Mittwoch, 30. April 2008
Handtaschenreport 9
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